Welche Voraussetzungen muss ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter erfüllen?

Obwohl viele Unternehmen bereits einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten haben, wissen doch die wenigsten, welche persönlichen Anforderungen an dessen Person zu stellen sind. An die Position des betrieblichen Datenschutzbeauftragten knüpft das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) diverse Voraussetzungen, die dieser erfüllen muss.

Im Einzelnen gibt § 4f Abs. 2 BDSG vor, dass zum Beauftragten für den Datenschutz nur bestellt werden darf,

„wer die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt“,

wobei sich das Maß der erforderlichen Fachkunde

„insbesondere nach dem Umfang der Datenverarbeitung der verantwortlichen Stelle und dem Schutzbedarf der personenbezogenen Daten, die die verantwortliche Stelle erhebt oder verwendet“ bestimmt.

Die erforderliche Fachkunde

Zwar ist für die Tätigkeit als betrieblicher Datenschutzbeauftragter keine bestimmte Ausbildung vorgesehen, jedoch dürfen die in § 4g BDSG aufgezählten Aufgaben eines solchen auch nicht unterschätzt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen stellen hohe Anforderungen an die Position des Datenschutzbeauftragten, die neben Kenntnissen in der Datenverarbeitung (technische Kenntnisse) auch fundierte juristische Kenntnisse, insbesondere im Datenschutzrecht voraussetzen.

Daneben ist es unerlässlich, dass der betriebliche Datenschutzbeauftragte eine gewisse didaktische Begabung mitbringt, da es nicht ausreicht die gesetzlichen Vorgaben selbst einzuhalten und umzusetzen ...

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