Einsichtnahme ins maschinell geführte Grundbuch per Fotoapparat zulässig

Früher war es teilweise mühsam, sich bei Einsichtnahme ins Grundbuch Abschriften anzufertigen. Da saßen dann teilweise Menschen mit spitzem Bleistift vor den Akten und schrieben einzelne Blätter Wort für Wort ab - oder ließen es durch eine Schreibkraft abschreiben. Heutzutage geht das doch auch anders, dachte sich ein gewitzter Zeitgenosse, und zückte bei Einsichtnahme in das maschinell geführte Grundbuch den Fotoapparat. Damit wollte er den angezeigten Bildschirminhalt kopieren. Das untersagte ihm die Grundbucheinsichtsstelle des Amtsgerichts. Zu Unrecht, wie das Kammergericht Berlin entschied:
"Das Recht auf Akten- bzw. Registereinsicht [.. ...
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