ein Zuhälter im öffentlichen Dienst

Ein im öffentlichen Dienst einer Stadt tätiger Strassenbauarbeiter verdiente - seiner Ansicht nach - so wenig Geld, dass der Verdacht aufkam, dass er nebenbei der Zuhälterei nachging. Er wurde deswegen auch strefrechtlich verurteilt. Die Stadt wollte das nicht hinnehmen und erteilte dem Strassenbauarbeiter eine fristlose Kündigung. Der Strassenbauarbeier wehrte sich gerichtlich dagegen. die Sache ging bis zum Bundesarbeitsgericht. Dieses wies die Kündigungsschutzklage zurück mit Entscheidung vom 28.10.2010, 2 AZR 293/09. Zwar betrifft der Vorwurf der Zuhälterei das ausserdienstliche Verhalten des Strassenbauarbeiters, was die Kündigung nicht rechtfertigen würde, jedoch wurde durch den Strassenbauarbeiter ein Zusammenhang zum Dienstverhältnis durch sein Motiv gezogen - dem möglichen Nebenverdienst, weil die Tätigkeit für die Stadt zu wenig Geld einbrachte. Im Urteil heißt es u.a ...Zum vollständigen Artikel


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