Verkehrsüberwacherin unterliegt vor dem Arbeitsgericht

Eine Verkehrsüberwacherin der Stadt Lohr hat in ihrem Kampf gegen zwei Abmahnungen vor dem Arbeitsgericht Würzburg eine Niederlage erlitten. Das Urteil: „Die Klage wird abgewiesen“, verkündete Arbeitsgerichtsdirektor Wolfgang Pohl am Mittwoch. Die Klägerin muss auch die Verfahrenskosten tragen.

Am 21. Juli und am 1. November 2010 wurde die 59-Jährige, die seit über 7 Jahren in Lohr Knöllchen verteilt, von der Stadt wegen angeblicher Pflichtverstöße abgemahnt. Die resolute Frau setzte sich auf juristischem Weg zur Wehr: „Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen“, sagte sie in der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht am 1. Dezember. In Lohr kursierende Gerüchte, die 59-Jährige habe sich durch Strafzettel für Bürgermeister Ernst Prüße und dessen Sohn unbeliebt gemacht, wies Prüße damals zurück: Zwar habe es jeweils einen Strafzettel für ihn und seinen Sohn gegeben. Diese seien aber zurückgenommen worden und nicht der Grund für die Abmahnungen gewesen ...

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