Haftung für unangeleinte Hunde

Das Landgericht Coburg urteilte am 23. Juli 2010 (Az. 13 O 37/09), daß derjenige Hundehalter für die Schäden, die durch seinen nicht angeleinten Hund verursacht werden, auch haften muß.

Dem lag folgende Situation zugrunde.

Kläger und Beklagter waren zur gleichen Zeit mit ihren nicht angeleinten Hunden unterwegs. Der Hund des Beklagten rannte auf den Hund des Klägers zu und war weder durch Zurufen noch durch Pfeifen zum Stehenbleiben zu bewegen. Dabei prallte der Hund des Beklagten gegen das Knie des Klägers. Dieser fiel hin und erlitt eine schmerzhafte Prellung sowie eine Verletzung im Gesicht. Infolgedessen war der Kläger arbeitsunfähig geworden.

Mit seiner Klage begehrte der Kläger EUR 2.000,- Schmerzensgeld, da er an mindestens 5 Tagen Schmerzmittel einnehmen mußte. Zudem sei ihm ein Haushaltsführungsschaden entstanden, da er zwei Wochen nicht in der Lage gewesen sei, seine Ehefrau bei der Arbeit im Haushalt sowie bei der Führung ihrer Pension zu unterstützen. Auch sei seine Fähigkeit zur Führung des Haushaltes über weitere zwei Monate gemindert ...

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