Das Urteil: “Webcam-Hacker” aus Aldenhoven ist schuldig

Den Fall, in dem jemand bei Teenies via ICQ eine Schadsoftware verbreitete und damit deren Webcams fernsteuerte um sie auszuspionieren hatte ich von Anfang an begleitet. Da inzwischen auch Heise berichtet hat, setze ich die Kenntnis des Vorfalls hier schlicht voraus und schreibe zum bisher bekannten nichts Weiteres. Allerdings hatte ich beim Amtsgericht Düren das Urteil angefordert, welches mir inzwischen vorliegt. Eigentlich wollte ich dazu nun etwas schreiben, kann es aber leider nicht. Immer noch recht fassungslos kann ich nämlich in dem Urteil zur rechtlichen Würdigung nur einen Absatz entdecken:

Die vorstehend wiedergegebenen Feststellungen beruhen auf der geständigen Einlassung des Angeklagten, der den Tatvorwurf in der Hauptverhandlung glaubhaft eingeräumt hat. Der Angeklagte hat sich somit des Ausspähens von Daten gemäß § 202 a StGB in 98 Fällen, in 12 Fällen in Tateinheit mit Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen gemäß § 201a StGB schuldig gemacht.

Und das war es auch schon, der Rest des Urteils sind Feststellungen zum Sachverhalt und Strafzumessungserwägungen. Dabei ist die rechtliche Würdigung alles andere als einfach ...

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