Vive l’espionage – Frankreich spioniert mehr als China und Russland

Frankreich ist bisher bekannt als das Land der Baguette-, Frosch-, Schnecken- und Weinliebhaber. Abgesehen davon fällt bereits jedem Touristen regelmäßig auf, dass die Franzosen ungern fremde Sprachen bemühen. Falls unsere Nachbarn es dann doch tun, so klingt beispielsweise selbst die englische Sprache doch irgendwie eher französisch. Trotz oder vielleicht auch gerade aufgrund dieser Eigenarten haben sich die deutsch-französischen Beziehungen in den letzten Jahrzehnten immer weiter verfestigt.

Erstaunlich ist da die Meldung der Presse, wonach Frankreich das Land sei, welches die Industriebetriebe seiner europäischen Partner am stärksten ausspioniert. Diese Informationen gehen auf Enthüllungen seitens Wikileaks zurück.

Das Mekka der Wirtschaftsspionage

Für Wirtschaftsspionage waren bisher eigentlich eher andere Länder bekannt. So z.B. China und Russland, welche sich offen hierzu bekennen. Gerade aber der Standort Deutschland ist aufgrund siner im Spitzentechnologiebereich führenden Unternehmen Ziel von Wirtschaftspionage fremder Nachrichtendienste.

Verfassungsschutz empfiehlt “Nackt”-Reisen nach China

Der Verfassungsschutz empfiehlt Managern daher bei Reisen in das Ausland lediglich die Mitnahme eines nackten Reiselaptops und eines nackten Reisehandys und den weitestgehenden Verzicht auf telefonische und elektronische Kommunikation in den betreffenden Ländern.

Während hüllenlose Reisen ansonsten vielleicht noch ihren Reiz eigener Art haben mögen, so ist das mit Kommunikationsmitteln, welche auf ihre Basisfunktionen beschränkt sind, so eine relativ spass- und sinnfreie Sache. Denn üblicherweise dienen diese Geräte heutzutage auch der Datenverarbeitung und erfüllen daher ohne entsprechende Daten nicht den vorgesehenen Zweck.

So sieht wahre Freundschaft aus

Bemerkenswert ist, dass auch Staaten wie z.B. die USA (Stichwort Echelon) vor Wirtschaftspionage in befreundeten Ländern nicht zurückschrecken ...

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