Neues Jahr - alte Probleme: Belegeinsicht und Mieterverein

Der Kölner Mieterverein beschäftigt ca. 15 Assessoren, die Mieter in rechtlichen Fragen beraten. Wenn ein Vermieter zumeist zum gleichen Zeitpunkt seine Betriebskostenabrechnung herausbringt und die Mieter sie durch den Mieterverein überprüfen lassen wollen, kommt es vor, dass fünf oder mehr unterschiedliche Rechtsberater tätig werden. Denn die Zuordnung der Fälle erfolgt nicht objekt- oder vermieterbezogen, sondern Mieter subjektiv bezogen auf das einzelne Mieglied.

Die Kollegen erheben dann ganz unterschiedliche Einwendungen. Deshalb kommt es vor, dass jede Anfrage unterschiedlich beantwortet werden muss. Gibt es aber Überschneidungen, habe ich mit angewöhnt, auf mein Schreiben an einen anderen Kollegen des Mietervereins zu verweisen.

Fall: Für den Mieter A einer preisgebundenen Wohnung verlangt Assessor B im Namen des Mietervereins gemäß § 29 NMV die Übersendung von Belegkopien gegen Kostenerstattung zur Position "Müllabfuhr". Ich antworte mit dem Hinweis, darauf, dass die Belege in Kopie bereits dem Assessor C für den Mieter D in Kopie übermittelt wurden. Nachdem A nicht zahlt, erhebe ich Klage. A verteidigt sich damit, der Vermieter habe bisher keine Einsicht in die Abrechnungsunterlagen gewährt ...

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