Maklerprovision auch ohne Maklervertrag?

Aufmerksamen Lesern meiner Blogbeiträge zum Maklerecht wird mein ständiges Credo zum Entstehen des Vergütungsanspruchs des Maklers nicht entgangen sein: Zur Entrichtung der Provision ist verpflichtet, wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages oder für die Vermittlung eines Vertrages einen Maklerlohn verspricht, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Maklers zustande kommt. Damit sind die vier Voraussetzungen für das Entstehen des Provisionsanspruchs genannt, nämlich Abschluss eines Maklervertrages, Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit des Maklers, Abschluss eines wirksamen Hauptvertrages, Ursächlichkeit der Maklertätigkeit. Heute will ich kurz aufzeigen, dass Ansprüche des Maklers auch beim Fehlen eines Maklervertrages entstehen können. Als mögliche Anspruchsgrundlage kommt § 354 HGB in Betracht (str. a.A. Staudinger/Reuter, BGB, § 652, Rdnr. 62) ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK