Der Staat blamiert sich

Der Mandant wollte es zunächst mal selbst probieren. Die gesetzliche Krankenversicherung hatte ihm die Fortzahlung von Krankengeld verweigert, der MDK soll irgendwelche Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit getroffen haben. Widerspruchsverfahren blieb erfolglos. Der Mandant macht von seinen Grundrechten gebrauch und zieht vor Gericht.

Vor dem Sozialgericht gibt es keinen Anwaltszwang, der Mandant fühlt sich dem Verfahren gewappnet und schickt eine Klage los.

Sechs Wochen später schickt ihm die Post sein Einschreiben wieder zurück, weil das richtig adressierte Schreiben vom Gericht länger als sechs Wochen nicht aus dem Postfach geholt wurde.

Der beklagte Sozialversicherungsträger reitet dann erwartungsgemäß auf der Verfristung und der Unzulässigkeit der Klage rum. Das Gericht gibt zu, dass es da etwas versemmelt hat. Schon peinlich ...

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