Wang-Prozess auf den 17. Januar vertagt

Alles wie gehabt im Strafprozess gegen Jin Wang, den ehemaligen Generalmusikdirektor (GMD) des Mainfranken Theaters: Auch am gestrigen 7. Verhandlungstag kam es nicht zu dem vom Landgericht angepeilten Urteil. Statt dessen wurde der Prozess nach zwei Stunden erneut für 14 Tage unterbrochen.

Jin Wang war pünktlich da, die Radio- und Fernsehleute in Erwartung der Plädoyers und des Urteils in dem Prozess wegen mutmaßlicher sexueller Nötigung einer Musikstudentin auch. „Ich habe nichts Böses gemacht.

Ich hoffe, dass die Verhandlung möglichst bald zu Ende geht“, sprach der 50-jährige Dirigent in die Mikrofone. Dass das am Montag wieder nicht klappte, lag dieses Mal am Vertreter der Nebenklage: Rechtsanwalt Heinz Schöch wandte sich mit einem Befangenheitsantrag gegen den 78-jährigen Sachverständigen, der Mitte Dezember die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers teilweise in Frage gestellt hatte.

Der Psychiater kam auf Antrag der Verteidigung in das verfahren. „Und er war von vornherein nur auf der Suche nach Indizien für die Hypothese des Verteidigers“, sagte Schöch. Unter anderem habe der Gutachter habe seine Behauptungen wahrheitswidrig mit den Schriften zweier Autoren begründet, bei denen sich nachweislich nichts zu dem Thema finden lasse ...

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