Jahresrückblick 2010

Ja, es ist viel passiert in diesem Jahr - aber die Sache mit der Hannoveraner Abiturientin (Hut ab an dieser Stelle, dass die während des ganzen Rummels noch ihr Abi gemacht hat), die mit einem schlechten Lied noch schlechtere Lieder beim Grand Prix auf die Plätze verweist, aufgetane Löcher in Thüringen oder die sache mit der Gurkentruppe kann Günther Jauch medial viel besser kommentieren, als ich. Die entscheidende Kommentierung zu dem isländischen Vulkan und dem aus der Aschewolke folgenden einwöchigen Flugverbot über Europa,habe ich bereits hier abgegeben: http://conlegi.de/?p=1942

Was aber ist an der arbeitsrechtlichen Front wichtiges passiert im Jahr 2010?

Hervorzuheben sind im Wesentlichen zwei Entscheidungen.

Erstens ist da natürlich die Emmely-Entscheidung. Klar - wer hat die Geschichte nicht mitgekriegt? Fachkundige und leider eben auch meist viel weniger Fachkundige haben sich nach den Entscheidungen des ArbG Berlin und des LAG Berlin-Brandenburg, die beide die Klage abgewiesen haben, zur Kommentierung und vor allem zur Urteilsschelte berufen gefühlt. Mal ganz ehrlich: nichts dagegen, einen Fall und auch das eine oder andere Urteil sachlich und vor allem fachlich zu diskutieren - in meinem Umkreis hat das viel und von beiden Seiten her mit gewichtigen Argumenten stattgefunden ... aber ein Urteil schlicht als asozial zu bezeichnen, wie es so mancher Politker meinte, tun zu müssen, kaum gingen die Scheinwerfer der Kameras an ... da sollten sich die Herrschaften mal Gedanken über ihre Haltung zur Gewaltenteilung und zur Freiheit der richterlichen Entscheidung machen, wie sie beide nicht umsonst in unserer Verfassung verankert sind.

Was bedeutet aber Emmely nun fachlich und sachlich?

Ich sag erstmal, was es nicht bedeutet: nämlich einen vermeintlichen Freibrief zum Diebstahl geringwertiger Sachen am Arbeitsplatz, wie ihn die SPD sogar gesetzlich verankern wollte (na ja .. ...

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