(Wirtschaftsstrafrecht) BGH vom 20.10.2010: Gammelfleisch – Verurteilung eines Fleischgroßhändlers wegen Betruges rechtskräftig (1 StR 400/10)

Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Fleischgroßhändlers, der wegen des Handels mit verdorbenem Fleisch zu einer Freiheitsstrafe verurteílt wurde, verworfen.

Die Pressemitteilung des BGH:

Das Landgericht Memmingen hat den Angeklagten wegen Betruges in 15 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Nach den Feststellungen des Landgerichts betrieb der Angeklagte in den Jahren 2004/2005 ein Lebensmittelkühlhaus in Illertissen. Er kaufte nicht zum menschlichen Verzehr bestimmtes Fleisch (Material der Kategorie 3 im Sinne der Verordnung (EG) 1772/2002) an und verkaufte es anschließend als Lebensmittel mit deutlich gesteigerter Gewinnmarge an Abnehmer aus der Lebensmit ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK