Die im Versorgungsausgleich unschädliche Geliebte

Die Beteiligten waren 34 Jahre verheiratet. Er unterhielt hiervon allerdings 20 Jahre lang ein intimes Verhältnis mit einer ihrer besten Freundinnen.

Sie hatte im Versorgungsausgleich die weitaus höheren Anwartschaften erworben (3.100 € zu 850 €).

Sie vertritt die Auffassung, dadurch, dass er über einen sehr langen Zeitraum sie betrogen habe, habe er sich einen Anspruch auf Versorgungsausgleich praktisch erschlichen, so dass die Durchführung des Versorgungsausgleichs wie die Prämierung seines betrügerischen Verhaltens erscheinen würde.

Dem mochte das OLG Schleswig (in seiner noch zu § 1587 c BGB ergangenen Entscheidung) nicht folgen und übertrug über 1.100 € auf sein Rentenversicherungskonto ...

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