Vorsicht Falle: Verlängerte Vorstandshaftung nicht versichert!

Das Restrukturierungsgesetz verlängert die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche der Gesellschaft gegen Vorstände und Aufsichtsräte einer börsennotierten Aktiengesellschaft bzw. Geschäftsleiter und Aufsichtsorgane von Kreditinstituten von fünf auf zehn Jahre. Es liegt dem Bundespräsidenten zur Ausfertigung vor und erfasst alle Ansprüche, die zum Zeitpunkt seines Inkrafttretens – sehr wahrscheinlich noch in diesem Jahr – noch nicht verjährt sind. Betroffene Unternehmen sind also geneigt, in Ruhe durchzuatmen, haben sie doch mehr Zeit potentielle Pflichtverletzungen aufzudecken und den Sachverhalt aufzuarbeiten.

Tatsächlich birgt das Ausnutzen des verlängerten Zeitraums allerdings ein erhebliches wirtschaftliches Risiko: Die D&O-Versicherungen sehen derzeit einen lückenlosen Schutz während einer Verjährungszeit von zehn Jahren nicht vor. Deckungslücken entstehen daher, wenn die so genannte Vertragskontinuität oder der Versicherungsvertrag aus anderen Gründen endet ...

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