Rechtliche Aspekte des Ambush-Marketings bei Sportgroßveranstaltungen

In eigener Sache: Nach jahrelanger harter wissenschaftlicher Arbeit liegt nunmehr meine Dissertation vor. Ich danke an dieser Stelle meinem Doktorvater Prof. Dr. Horst-Peter Götting (TU Dresden) für die Betreuung der Arbeit und ihm sowie dem Zweitgutachter Prof. Dr. Gerhard Ring (TU Freiberg) für ihre ausführlichen Gutachten. Das Werk ist über den gut sortierten Buchhandel zu beziehen, z.B. über Amazon. Rezensionen jeder Länge - also auch über Twitter - sind jederzeit willkommen.

Erschienen im Eul Verlag, 264 Seiten, € 57,00 ISBN 978-3899369885

Gegenstand der Arbeit sind die rechtlichen Problemfelder im Zusammenhang mit dem sogenannten „Ambush-Marketing“ im Rahmen von Sportgroßveranstaltungen, deren imageträchtiges und publikumswirksames Umfeld einen fruchtbaren Boden für die Marketingstrategien von Wirtschaftsunternehmen jeder Größe und Ausrichtung bereitet. Die hiermit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten sollen aus Sicht der Veranstalter den offiziellen Sponsoren, Lizenznehmern und sonstigen Veranstaltungspartnern möglichst exklusiv vorbehalten bleiben. Diese leisten nämlich erhebliche finanzielle Beiträge, um dem zahlenmäßig eng begrenzten Kreis angehören und mit ihrem Engagement als solchem sowie den Prädikaten des Veranstalters werben zu können.

Der weitaus größere Teil der Unternehmen bleibt hierbei naturgemäß außen vor und ist daher regelmäßig versucht, sich oder seine Marken und Produkte gleichwohl im räumlichen oder medialen Umfeld der Veranstaltung werbewirksam zu platzieren. Die Zielsetzung ist dabei primär auf den Transfer bestimmter Imagedimensionen unter Ausnutzung der durch die Veranstaltung vermittelten Aufmerksamkeit der Verkehrskreise gerichtet ...

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