Abofallen dürfen Mozilla-Produkte nicht mehr anbieten! Urteil des Landgerichts Hamburg

Wow, das ist ja mal eine Nachricht. Auch wenn sie derzeit noch etwas verstümmelt daher kommt: Diverse Betreiber so genannter Abofallen, in denen kostenlose Software gegen (versteckt aufgeführte) Abogebühren zum Download angeboten werden dürfen ab sofort nicht mehr ohne entsprechende Erlaubnis die Mozilla-Produkte "Firefox" (Browser) und "Thunderbird" (E-Mail-Programm) kostenpflichtig anbieten. Das hat das Landgericht Hamburg in seinem Urteil vom 10.12.2010, Aktenzeichen 406 O 50/10 geschrieben. Und es geht noch weiter: Die Betreiber müssen unter anderem auch Auskunft darüber geben, über welche Internet-Adressen die Programme angeboten worden sind, die Anzahl der darüber erfolgten Registrierungen und die Anzahl derjenigen, die die Rechnung gezahlt haben welche Werbung mit den Bezeichnungen "Mozilla", "Firefox" und "Thunderbird" geschaltet wurde (z.B. als Adwords, Keywords und/oder Metatags) Mithilfe dieser Informationen kann Mozilla dann den zu zahlenden Schadensersatz berechnen. Und eine weitere interessante Information gab es, die die Ausmaße dieser Internetpest deutlich werden lassen:
"According to some information we obtained in the course of our investigations, they sent over 170,000 invoices to defrauded users in one random week in 2009."
Das schreibt das MozillaZine Weblog von Gervase Markham "Hacking for Christ". Die Mozilla-Stiftung hat demnach Informationen, wonach in einer willkürlich gewählten Woche im Jahre 2009 mehr als 170.000 Rechnungen an "betrogene" Benutzer geschickt wurden ...Zum vollständigen Artikel


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