Wuff ! – Oder: Umgangsrecht mit dem Ehehund ?

Umgangsrecht mit dem Ehehund ? Nein, manche Scheidungsmandantin mag da jetzt an anderes denken. Ebenso wie Kenner vor allem der speziellen Sorte DES Stenzs, des als Monaco Franze bekannt gewordenen Schlawiners, von dem halb kritisch, mehr als halb respektvoll gern, wenn auch nicht vom „Spatzl“ gesagt wird „A Hund is er aber scho“ „. Aber gemeint ist mit dem Post-Titel tatsächlich der Hund, der ….nichthumane eheliche Hund. Während der Ehezeit angeschaffte Hund.

Manchmal kann man ja nicht glauben, was für Mandate von Anwälten übernommen werden. Und bis vor Gericht gebracht. Nur Anwälte selbst wissen, dass es eigentlich nichts gibt, was es nicht wirklich geben würde. [Und dazu gehört auch, dass einem ein Schäfer schon mal ein halbes Schaf in einer Tüte abends nach Büroschluss in die Kanzlei wuchtet, aber das ist wieder eine andere Geschichte ] Bei dem bis zum OLG Hamm betriebenen Rechtsstreit ereilte mich allerdings ein „flashback“ – denn vor einigen Jahren wurde ein derartiges Ansinnen tatsächlich auch einmal an mich herangetragen, als mich auf dem Weg zu einem Vortragstermin im ICE mein Gegenüber im Verlauf des netten Gespräches (wie man das so kennt) nach dem bekannten Motto „Ach Sie sind Anwältin, sagen Sie mal….ich hätte da mal eine Frage“ um die Auskunft bat, ob er von seiner Ex-Freundin nicht den Hund herausverlangen können, den diese soeben beim Auszug während seiner Abwesenheit aus dem gemeinsam bewohnten Haus einfach mit genommen habe. Er nämlich hänge sehr an dem Hund, einem Golden Retriever, den seine Mutter ihm geschenkt habe. Oder ob er diesen nicht wenigstens regelmässig quasi besuchsweise haben könnte ...

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