Lernen Rechtschutzversicherer denn nie???

Bereits mehrfach hatten wir an dieser Stelle (siehe hier und hier) auf unsinnige Auskünfte von Rechtschutzversicherern in Filesharing-Angelegenheiten hingewiesen. Erneut berichtete eine Mandantin aktuell über sinnfreie, ja schädliche Auskünfte ihrer Versicherung.

Die Mandantin war abgemahnt worden und fragte bei der RSV telefonisch nach Kostendeckung an. Die RSV lehnte erwartungsgemäß ab. Was dann folgte, hätte hohen Unterhaltungswert, wenn nicht die Folgen für die Mandantin so schlimm wären.

Ihr wurde zunächst geraten, nicht zu einem Anwalt zu gehen. Dieser verlange 500,00 € für ein Erstgespräch! Entweder, wir machen hier etwas falsch und verschenken Geld, oder aber der § 34 Abs. 1 RVG hat sich bis ins Callcenter der RSV noch nicht rumgesprochen. Für ein Erstgespräch darf ein Rechtsanwalt gegenüber einem Verbraucher maximal 190,- € netto abrechnen.

Dann wurde ihr geraten, die Unterlassungserklärung zu modifizieren. Sie sollte den darin angegebenen Schadensersatzbetrag reduzieren ...

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