Die Blase drückt…

…Bei Maik Blase (please forgive the pun!).

Über den Mann hatten wir bereits berichtet. Er wurde angeblich gekündigt, weil er mit einer sog. Rotchinesin* verheiratet ist.

Angeblich hat der Arbeitgeber - aus der Rüstungsindustrie - da Sicherheitsbedenken. Und Herrn Blase gekündigt.

Die Kündigungsschutzklage ist heute in Elmshorn abgewiesen worden. Kein Wunder: Der Mann hatte noch keine 6 Monate im Betrieb zusammen. Dann gilt der allgemeine Kündigungsschutz nicht. Da kann man nichts machen.

Ob - und mit welcher Rechtsfolge - man das AGG nutzbar machen könnte, ist ein interessantes Gedankenspiel. Erstens ist die Diskriminierung zwar offenbar, aber mittelbar (Sippenhaft - falscher Ehepartner). Zweitens stellt sie nicht auf die ethnische Zugehörigkeit, sondern nur auf die Staatsangehörigkeit ab - ein Faktor, den die Richtlinie, die dem AGG zugrunde liegt, ausdrücklich ausnimmt und nicht als “diskriminierungsfähig” sieht ...

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