Alle Jahre wieder – Weihnachtspräsente können gehörigen Ärger bringen

„Ohne Geschenke wäre Weihnachten genauso langweilig wie Pfingsten“, habe ich neulich auf einer Postkarte gelesen. Stimmt schon auch ein irgendwie, oder? Wer freut sich schließlich nicht über ein kleines oder auch ein größeres Präsent? Im Job kann das allerdings fatale Folgen haben. Auch wenn es absolut gängige Praxis ist, von Dienstleistern oder Kunden Aufmerksamkeiten zu Weihnachten zu bekommen, um die Geschäftsbeziehungen der Vergangenheit zu würdigen und vielleicht für die Zukunft zu festigen … es ist und bleibt sehr bedenklich und sollte deshalb im Unternehmen geregelt werden, so beispielsweise zu lesen bei zeit.de.

Im äußersten Fall kann die Annahme eines Geschenkes sogar zu einer fristlosen Kündigung führen, nämlich dann, wenn ein Mitarbeiter sich von Kunden bestechen lässt, wenn er also Geschenke annimmt und den Schenker daraufhin „bevorzugt berücksichtigt“. Denn darin kann eine Schädigung des Arbeitgebers liegen, die diesen zur außerordentlichen Kündigung, zumindest aber zur Abmahnung berechtigt (ganz zu schweigen davon, dass der Mitarbeiter sich auch noch strafbar machen kann nach 299 StGB).

Ein genaue Abgrenzung, welche Geschenke angenommen werden dürfen und welche nicht, gibt es nicht ...

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