Nachgeforscht: Die Geschichte von Michael W.

Prospekt Streckfuß

Zugegeben: Was Michael W. am Dienstag im Buback-Prozess erzählt hat, klang für mich sehr widersprüchlich. Wie bereits beschrieben, will er Augenzeuge des Attentats am 07. April 1977 gewesen sein - beschreibt den Ablauf aber in Details anders, als viele andere Zeugen. Ausserdem will er die spektakuläre Landung eines Hubschraubers gesehen haben, von der sonst keiner berichtet, für den die Spuren (Äste und Blätter) fehlen und die technisch von der Bundesanwaltschaft angezweifelt wird.

Trotzdem habe ich mich gefragt: Kann die Kerngeschichte denn stimmen? Ja, kann sie:

Tatsächlich gab es nämlich eine Druckerei in Durlach, bei der es sich um den Betrieb des Vaters von Michael W. handeln dürfte. Jedenfalls besteht Namensgleichheit. Und die von W. geschilderte Fahrtstrecke stimmt auch. Also habe ich bei der Firma Streckfuß nachgefragt, die W. beliefert haben will. Und siehe da: Tatsächlich gab es Aufträge von Streckfuß an die Druckerei. Ein früherer Mitarbeiter erinnert sich sogar präzise an den 07. April 1977 ...

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