Leiharbeitnehmer werden teuer

Wie das Bundesarbeitsgericht aktuell entschied, darf die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) künftig keine Tarifverträge mehr abschließen. Der erste Senat sprach der Spitzenorganisation der Christlichen Zeitarbeitsgewerkschaften, der in der Vergangenheit Billigverträge vorgeworfen wurden, die Tariffähigkeit ab. Die Entscheidung könnte für die vor allem für die Zeitarbeitsfirmen, bei Zahlungsunfähigkeit aber auch für die entleihenden Firmen erhebliche Mehrkosten zur Folge haben.

Die obersten Arbeitsrichter führten hinsichtlich der CGZP aus, dass dieser Zusammenschluss mehrerer kleiner Arbeitnehmerorganisationen nicht tariffähig sei. Die CGZP sei also keine Gewerkschaft und dürfe daher nicht mit Zeitarbeitsunternehmen über Löhne verhandeln. Zur Gültigkeit bereits bestehender Tarifverträge äußerten sich die Richter zunächst nicht.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind enorm ...

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