Fritz sagte: “Ich bin dann mal weg!”

Überraschung heute in Berlin: Im Prozess gegen Filiz Gelowicz und Alican T. hat die Frau von Fritz Gelowicz eingeräumt, dass die Anklage der Bundesanwaltschaft zutrifft: Ja, sie habe Videos ins Internet hochgeladen, ja, sie habe Geld an einen Kontaktmann in der Türkei überwiesen, gab die 29jährige vor dem Berliner Kammergericht zu.

Schon zuvor hatte sie sich erstaunlich offen gezeigt und aus ihrem Leben berichtet. Mein Kollege Simon Dreidoppel saß im Gericht, als sie aus ihrem Leben erzählte und berichtete, wie sie ihren späteren Mann Fritz kennenlernte:

Sie habe im Herbst 2006 vor einer Ulmer Moschee gestanden und auf ihre Mutter gewartet, erzählte sie dem Gericht. Eine Freundin sei bei ihr gestanden und sie hätten sich über ihre Jugend unterhalten. Filiz erzählte, sie habe früher Breakdance gemacht. Die Freundin wollte es nicht glauben, deshalb habe sie ein paar ”Moves” gemacht - in ihrer langen schwarzen Burka.

Das muss ziemlich komisch ausgesehen haben, denn Fritz Gelowicz fing hinter ihr an, schallend zu lachen. Bis dahin habe sie ihn gar nicht gekannt - das Kennenlernen sei also fast etwas peinlich gewesen. Von seinem Bruder habe Fritz erfahren, dass sie ledig sei und keine Kinder habe. Und schon im Januar 2007 hätten die beiden geheiratet - auch wenn ihre Familie strikt gegen die Ehe gewesen sei.

Nach der Hochzeit zogen sie in Ulm in eine gemeinsame Wohnung. Immer wieder habe es Streit mit ihrer Familie gegeben, ihr Onkel habe sie sogar geschlagen ...

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