Auf dem Präsentierteller - Personensuchmaschinen dürfen Bilder von Mitarbeitern auf Firmen-Homepages anzeigen

Immer häufiger stellen Firmen Bilder ihrer Mitarbeiter auf der Internetseite ihres Unternehmens ein, um beim potentiellen Kunden gleich einen persönlichen Eindruck zu erwecken. Damit sind die Mitarbeiter meist auch einverstanden. Aber wie sieht es aus, wenn die eingestellten Fotos unverhofft auch von Personensuchmaschinen gefunden werden, und sich jeder Internetnutzer so zu dem eingegebenen Namen gleich noch ein Bild von der Person machen kann? Damit sind viele Mitarbeiter gar nicht mehr einverstanden.

Problem

Oft werden Mitarbeiter mit Foto auf der firmeneigenen Homepage des Arbeitgebers vorgestellt, um dem Unternehmen gegenüber potentiellen Geschäftspartnern ein Gesicht zu geben.

Ist das Internetangebot des Arbeitgebers für Suchmaschinen optimiert und werden keine Vorkehrungen getroffen, tauchen diese Bilder dann aber auch bei Suchmaschinen auf, wenn der vollständige Name des Mitarbeiters ohne jeden Bezug zu seinem Arbeitgeber eingegeben wird. Es kann also jeder beliebige Dritte dem Namen ein Gesicht zuordnen, was nicht immer gewünscht ist.

Die Entscheidung

Eine Mitarbeiterin hat vor dem Landgericht Hamburg (Az. 325 O 448/09 vom 16.06.2010) den Betreiber einer Personensuchmaschine auf Unterlassung in Anspruch genommen, da auf dessen Suchmaschine ihr Bild auftauchte, wenn man ihren Namen eingab. Das Bild stammte von der Firmenhomepage ihres Arbeitgebers ...

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