Kein Testament ohne Testamentsvollstreckung

Einführung: Sorgfältige Nachlassplanung ist erforderlich, damit der letzte Wille erfüllt wird, insbesonder oftmals auch im Rahmen der Unternehmensnachfolgeplanung. Es besteht nach dem Tod keine Kontrolle. Deshalb muss ein „Schiedsrichter“ her, der Testamentsvollstrecker, geregelt im Bürgerlichen Gesetzbuch. Eine Missachtung des Testaments durch die Erben wird dadurch verhindert. Möglichkeiten der Testamentsvollstreckung: Doppelte Schutzfunktion: Der Erbe kann über den Nachlass nicht verfügen. Das Recht steht dem Testamentsvollstrecker zu. Zum Schutz der Erben ist den Gläubigern der Zugriff auf den Nachlass nicht gestattet. Notwendigkeit einer Testamentsvollstreckung: Notwendig ist die Testamentsvollstreckung vor allen in den folgenden Fällen:

- Es sind Erbstreitigkeiten zu befürchten

- Das Testament erhält Auflagen und Bedingungen, die zu überwachen sind

- Der im Testament Bedachte ist verschuldet und Zugriffen von Gläubigern ausgesetzt

- Der Nachlass, z. B. ein Betrieb, soll über längere Zeit als Einheit zusammengehalten werden

- Der Erbe ist minderjährig oder geschäftlich unerfahren

- Bei Einrichtung eines so genannten „Behindertentestaments“

Durchführung der Testamentsvollstreckung:Die Anordnung der Testamentsvollstreckung muss wirksam unter Beachtung der gesetzlichen Formvorschriften erfolgen. Es ist sinnvoll, eine Person mit ausreichender Rechtskenntnis zu beauftragen, am besten einen qualifizierten Rechtsanwalts ...Zum vollständigen Artikel


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