Überwachung am Arbeitsplatz: Internetnutzung vs. Datenschutz

Das Zeitalter des Internets bringt es mit sich, dass heute auch nahezu jeder Arbeitsplatzrechner von Arbeitgebern mit dem Internet verbunden ist.

Im Rahmen des Web 2.0 werden die eigenen Befindlichkeiten häufig rund um die Uhr der Öffentlichkeit gegenüber kundgetan. Unabhängig von der Frage, ob die permanente Preisgabe persönlicher Informationen die cleverste Art der Eigenbeschäftigung darstellt, stellt sich auch die Frage, ob die Privatnutzung des Internets während der Arbeitszeiten überhaupt gestattet ist.

Der folgende Beitrag ergänzt unseren Artikel zum Thema „Überwachung am Arbeitsplatz – Telefonnutzung vs. Datenschutz“ und “Überwachung am Arbeitsplatz – E-Mail vs. Datenschutz” und soll einen kurzen Überblick über einige (datenschutz-) rechtliche Rahmenbedingungen zur privaten Nutzung des dienstlichen Internetanschlusses vermitteln.

Sachlage

Arbeitnehmer verwenden häufig dienstliche Internetzugänge zu eigenen Zwecken. Teilweise ist dies auch arbeitgeberseitig gewünscht, ohne dass jedoch konkrete Regelungen zugrunde liegen. Die mangelnde Transparenz kann für den Arbeitgeber sowie für den Arbeitnehmer jedoch weitreichende Folgen haben.

Problem

Die private Nutzungsmöglichkeit des betrieblichen Internetanschlusses bringt für beide Seiten Vorteile mit sich. Der Arbeitnehmer wird in die Lage versetzt, private Angelegenheiten von seiner Arbeitsstelle aus zu erledigen, was häufig die Zufriedenheit der Belegschaft fördert. Zugleich werden ansonsten notwendige lange Arbeitsunterbrechungen (z.B. durch Behördengänge) vermieden, wenn eine elektronische Variante genutzt werden kann, was wiederum dem Arbeitgeber zugute kommt.

Zeitgleich stellen sich jedoch Fragen nach den zulässigen Grenzen privater Nutzung und nach eventuellen Überwachungsmöglichkeiten und damit verbundenen Risiken auf Arbeitgeberseite ...

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