Mehrgenerationen-Villa: Verwaltungsgericht stoppt vorerst den Rückbau

Im Streit um einen zu groß geratenen Villen-Rohbau im Würzburger Hexenbruchweg musste die Stadt eine juristische Niederlage hinnehmen: Das Verwaltungsgericht hat der Stadtverwaltung im Eilverfahren untersagt, die bestehende Rückbauanordnung des umstrittenen Gebäudes zu vollstrecken.

Zumindest bis zu einem Urteil der 5. Kammer in der Hauptsache sind der Würzburger Bauaufsicht damit die Hände gebunden. Der in Würzburg als „Schwarzbau-Villa“ bekannte Rohbau eines „Mehrgenerationenhauses“ überschreitet deutlich die Vorgaben der Baugenehmigung, die von der Stadt im Dezember 2006 erteilt wurde. Nach einer langen Auseinandersetzung zwischen Bauherr und Baureferat schien es im Sommer so, als habe man sich auf einen Kompromiss geeinigt: Der Bauherr gab sein Einverständnis, das zu hoch geratene Dach selbst zurückzubauen, zur Einhaltung der Abstandsflächen einen Streifen des Nachbargrundstücks zu kaufen und auf Rechtsmittel gegen eine Rückbau-Anordnung der Stadt zu verzichten. Im Gegenzug sollte er eine Baugenehmigung für den reduzierten Bau erhalten ...

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