Zur Geschwindigkeitsüberschreitung genötigt? (I)

Darf die Polizei eigentlich alles – auch andere Verkehrsteilnehmer nötigen? Bis jetzt sieht es so aus.

Vor einiger Zeit kam ein Mandant mit einem etwas ungewöhnlichen Fall zu uns. Er hatte einen Fehler gemacht und in einer deutschen(!) Stadt seinen Ferrari benutzt. Wegen eines Stadtfestes, Fussgäner überquerten häufig unachtsam die Fahrbahn, fuhr er mit sehr geringer Geschwindigkeit. Damit der Motor seines Ferrari nicht absäuft, musste er dennoch Gas geben, wodurch er einem Verkehrspolizisten in Zivil auffiel, welcher sich mit seinem Motorrad an die Fersen unseres Mandanten heftete. Dies tat er allerdings nicht mit dem gebotenen Sicherheitsabstand, sondern fuhr ständig, minutenlang äusserst dicht auf. Da der Verfolger, trotz mehrerer Richtungswechsel nicht vom Heck seines Ferrari wich, befürchtete unser Mandant Schlimmeres, der Motorrad fahrer gab sich ja immer noch nicht als Polizist zu erkennen.

Als sich unser Mandant dann ausserorts befand und sich die Gelegenheit bot, versuchte er seinen Verfolger abzuschütteln und gab kurz Gas ...

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