Anwaltliches Berufsrecht: Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft können als Anwälte widerstreitende Interessen vertreten

© Rolf van Melis / pixelio.de

Es gibt schon berufsrechtliche Entscheidungen, die überraschen mich dann doch sehr: in einem Scheidungsverfahren, in dem die Unterhaltsfragen höchst streitig waren, wurde der Mann durch einen Rechtsanwalt vertreten, der in nichtehelicher Lebensgemeinschaft mit der Rechtsanwältin der Frau zusammenlebte. Als der Mandant von dieser Verbindung durch Aufklärung des Anwalts erfuhr, nahm er dies zum Anlass einer berufsrechtliche Überprüfung bei der Rechtsanwaltskammer Celle.

Nicht nur für den Mann überraschend hält die Rechtsanwaltskammer Celle dies für berufsrechtlich nicht beanstandenswert.

Der Anwalt sei rechtlich noch nicht einmal zur Aufklärung diese intimen Beziehung mit der Anwältin der Gegenseite verpflichtet. §43a II BRAO iVm ...Zum vollständigen Artikel


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