Wegen Stadtplan abgemahnt, und jetzt auch noch Vertragsstrafe zahlen müssen

Ja, das passiert tatsächlich: Mandant wird abgemahnt wegen der Veröffentlichung eines nicht lizenzierten Stadtplanausschnitts in seinem Internet-Auftritt. Er unterschreibt eine Unterlassungserklärung, in der er verspricht, eine Vertragsstrafe zu zahlen, wenn er den Ausschnitt noch einmal "veröffentlicht". Dann weist er seinen Internetdienstleister an, den Stadtplan "von der Seite zu nehmen". Der Dienstleister tut, wie ihm geheißen - er entfernt die Grafik von der Internetseite, genauer gesagt: Er entfernt den Bilderlink von der Internetseite. Die eigentliche Grafik bleibt in einem Unterordner auf dem Internetserver liegen. Ruft man jetzt die Internetseite auf, sieht man die Grafik nicht mehr. Gibt man jedoch den genauen Speicherort der Grafik in den Browser ein, so kann die Datei immer noch angezeigt werden. Also, zur Veranschaulichung: auf www.Dumm_Gelaufen.de/Anfahrt/ sieht man den Stadtplanausschnitt nicht. Gibt man aber www.Dumm_Gelaufen/Bilder/Stadtplanausschnitt.jpg in den Browser ein, wird das Bild angezeigt. Das war vor ein paar Jahren, als Stadtplanabmahnungen noch an der Tagesordnung waren. Jetzt kommen die Nachwehen: Den Mandanten erreicht ein Schreiben, in dem er aufgefordert wird, 1.000,- Euro zu zahlen. Denn er habe gegen die Unterlassungserklärung verstoßen ...Zum vollständigen Artikel

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