Was sind die Anforderungen an eine Kanzlei-Zweigstelle?

Ein Anwalt in Hinterdorfenhausen hat einen übeschaubaren Kreis potentieller Mandanten. Verlockend daher die Vorstellung, seine anwaltlichen Dienste auch in Berlin, Frankfurt und/oder München anzubieten. Ein Berliner, Frankfurter oder Münchner Mandant beauftragt aber keinen Anwalt mit (einziger) Adresse in Hinterdorfenhausen. Eine echte Niederlassung zu eröffnen, also Büro anmieten, mit Infrastruktur ausstatten und einen Anwalt reinsetzen, ist etwas teuer für die vage Hoffnung, dort Mandanten zu akquirieren. Also: Eine Zweigstelle eröffnen. Seit 2007 ist das erlaubt. Das frühere Zweigstellenverbot für Anwälte wurde aus der BRAO gestrichen.

Doch was ist eine Zweigstelle? Gelten dafür die gleichen Anforderungen hinsichtlich personeller und organisatorischer Ausstattung wie für eine Kanzlei? Also zum Beispiel: Telefon (das auch jemand abhebt), Fax, PC, Briefkasten (den auch jemand leert), Aktenschrank etc. Die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer bejahte das und passte den § 5 BORA entsprechend an ...

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