Turbo für den Karrierestart

Vor dem Amtsgericht Düsseldorf musste sich ein 32-jähriger Jurist wegen Betrugs verantworten. Der Mann hatte nach erfolglosen Bewerbungen mit seiner Examensnote “ausreichend” die Note in “voll befriedigend” geändert. So sicherte er sich einen vielversprechenden Karrierestart.

Im Mai 2009 versuchte der Mann sein Glück bei einer Großkanzlei in Düsseldorf. Dort winkten 100.000 Euro Einstiegsgehalt. Allerdings war dem Juristen bekannt, dass er mit seinem “ausreichend” kaum Chancen hatte, überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.

Also änderte er seine Note auf dem Zeugnis in “voll befriedigend”, was als Prädikatsexamen gilt. Die Großkanzlei war angetan und stellte den Bewerber ein ...

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