Militanzdebatte der Netzaktivisten

Ich finds ja echt interessant, dass inzwischen eine Militanzdebatte das Netz erreicht hat. Zur Erinnerung/Erklärung: die “Militanzdebatte” findet eigentlich im autonomen Kreisen statt und dreht sich um die Frage, wieviel militante Aktionen eine politische Bewegung braucht bzw. aktzeptieren kann.

Auf Netzpolitik erschien jetzt ein Artikel (mit dem unsäglichen Titel “Seit 5:45h wird zurückgeDDoSt?” – soll das lustig sein?), der sich genau mit der Fragestellung im Rahmen der Support-Wikileaks-Angriffe auf MasterCard usw. beschäftigt.

Momentan steht MasterCard unter Beschuss, gestern war Postfinance dran – und irgendwo sitzen ein paar picklige Teenager und halten sich für die rechte Hand Julian Assanges. Sie merken nicht, wie sehr sie Wikileaks und generell der “guten Sache” damit schaden.

Abgesehen von dem Quatsch mit den pickligen Teenagern: hier schadet keiner der “guten Sache”. Im Gegenteil, mit solchen Sachen wird Unternehmen und Regierungen erst bewusst, was sie für Protest heraufbeschworen haben. Hier wird viel finanzieller Schaden angerichtet – das ist in der Marktwirtschaft, die ja sonst bekanntlich über Leichen geht, der höchste Wert den man angreifen kann ...

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