Beweislastverteilung im Arbeitsrecht

Arbeitsrecht

Kann ein Arbeitgeber das behauptete Fehlverhalten, welches als Kündigungsgrund angeführt wurde, nicht beweisen, so ist die Kündigung unwirksam.

Diese, nicht unbedingt überraschende, Erfahrung musste ein Kinobetreiber vor dem Arbeitsgericht Darmstadt (Az. 4 Ca 90/10) machen, der versucht hatte eine Arbeitnehmerin mit der Begründung zu kündigen, sie habe zwei Getränke im Wert von ca. 5,00 EUR an eine Kollegin herausgegeben, ohne diese ordnungsgemäß abzurechnen.

Die Mitarbeiterin behauptet hingegen, in den herausgegebenen Bechern habe sich lediglich Popcorn befunden. Da den Mitarbeitern ein gewisses Kontingent an kostenlosem Popcorn zur Verfügung stehe, sei dies nicht als Fehlverhalten zu beanstanden ...

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