Bauvertragsrecht: Wie lange haftet der Auftragnehmer für "Verschleißteile"?

Für Bauleistungen beträgt die gesetzliche Frist für Mängelansprüche bekanntlich 5 Jahre ( §634 Abs. 1 Nr. 2 BGB). Eine spezielle Gewährleistungsfrist für "Verschleißteile" kennt das BGB nicht. Die VOB/B ist hier etwas "auftragnehmerfreundlicher". In § 13 Abs. 4 Nr 1 und 2 VOB/B werden für "Feuerungsanlagen" und "elektrotechnische/elektronische Anlagen" kürzere Verjährungsfristen genannt. Eine generelle Regelung zu Verschleißteilen am Bau ist auch der VOB/B unbekannt. Eine solche ist jedoch auch nicht notwendig. Dies ergibt sich aus dem Mangelbegriff. Der Auftragnehmer ist danach verpflichtet, dem Auftraggeber seine Leistung "zum Zeitpunkt der Abnahme" frei von Sachmängeln zu verschaffen ...

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