Schlittenfahren auf eigene Gefahr

Sobald ausreichend Schnee gefallen ist kann man Jahr für Jahr glückliche Kinder mit ihren Schlitten auf öffentlichen Plätzen, Parks und Gartenanlagen beobachten. Jede noch so kleine Anhöhe wird ausgenutzt, je steiler, desto besser.

Doch schnell ist der Spaß vorbei, wenn es zu Stürzen kommt. Vielfach verlaufen diese glimpflich, aber was ist, wenn etwas Schlimmeres passiert? Wer ersetzt den zerstörten Schlitten, die zerrissene Hose oder bezahlt sogar die Arztrechnung? Kann man sich evtl. sogar an die Stadt oder die Gemeinde wenden, wenn der Sturz aufgrund eines Absatzes im Hang oder einer nicht erkennbaren Geländeunebenheit geschehen ist? Ist die Stadt verpflichtet, auf derartige Gefahrenquellen hinzuweisen?

Das Oberlandesgericht Hamm entschied am 3. September 2010 (AZ: I-9 U 81/10) dass die Stadt nicht verpflichtet ist, potentielle Rodler im Stadtpark auf einen solchen Absatz hinzuweisen oder diesen Hang fürs Rodeln zu sperren ...

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