Wenn Beschwerde, dann aber gegen den richtigen Beschluss

Nach Anwaltswechsel, Akteneinsicht und abgelehnter Treminsverschiebung hatte der Antragsteller im Termin einen Antrag auf Verpflichtung der Antragsgegnerin zur Zahlung nachehelichen Unterhalts gesetellt und die Behandlung als Folgesache beantragt. Die Verfahrensbevollmächtigte der Antragsgegnerin hat den Schriftsatz als zugestellt entgegen genommen, zugleich aber die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen im Scheidungsverbund als verspätet gerügt.

Das FamG schied die Ehe und setzte des Va aus. Mit einem gesonderten Beschluss zur Geschäftsnummer 63 F 3768/10 UE hat das Familiengericht folgende Anordnung getroffen:

„1. Der Antrag vom 14.09.2010 wird als selbstständiges Familienstreitverfahren zum o. g. Geschäftszeichen geführt, da der Antrag wegen Versäumung der in § 137 II S. 1 FamFG bestimmten Frist keine Folgesache der Scheidung ist.

2. Das Verfahren wird gemäß §§ 113 I Satz 2 FamFG, 148 ZPO bis zum Eintritt der Rechtskraft der Ehescheidung im Verfahren 63 F 4509/09 S ausgesetzt ...

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