Stolpern über die Weihnachtsfeier?

Im Dezember ist wieder Zeit der betrieblichen Weihnachtsfeiern. Die Lust an der Teilnahme ist unter den Mitarbeitern regelmäßig unterschiedlich ausgeprägt – meist geht man allerdings hin, wenn man nicht gerade Pest oder Cholera als griffige Ausrede für das Nichterscheinen vorbringen kann.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung gilt es, am Tisch einen strategisch Günstigen Platz zu ergattern. Man weiß ja nicht, wie lange man da sitzen muss, bis alle gegessen haben, der Chef seine mal mehr mal weniger interessante bzw. unterhaltsame Rede gehalten hat (bei der man natürlich trotzdem lacht, wenn es die anderen auch so halten). Jedenfalls erträgt sich diese Zeit mit der hübschen Kollegin aus der Personalbuchhaltung neben sich weitaus besser, als wenn der Tischnachbar der Langweiler aus dem Vertrieb.

Aber eine Weihnachtsfeier kannnoch ganz andere Unbürden bedeuten, als nur sich aufgrund schlechten Tanzstils oder übermäßigen Bierkonsums am späteren Abend zum Dauergesprächsthema auf den Fluren zu machen.

So sollte man auch bei einer Weihnachtsfeier bedenken, dass es sich hierbei um eine betriebliche Veranstaltung handelt, bei der man sich nicht wesentlich anders zu verhalten hat, als bei der täglichen Arbeit. So kann es durchaus einen Grund zur Kündigung darstellen, wenn man seinen Kollegen auf der Weihnachtsfeier als “Pfeife” oder “Arschloch” bezeichnet und damit den Betriebsfreiden stört (so zumindest das LAG Baden-Württemberg 12.03 ...

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