Geldstrafenhöhe für Oberbürgermeister

Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz reist gerne. Mit Freunden, mit der Ehefrau, so wie jeder andere auch. Manchmal lässt sich auch eine Dienstreise nicht vermeiden. So ging es einst nach Italien. Dort wollte er mit späteren (gesondert verfolgten) Leidensgenossen die Firma RWE in angenehmer Atmosphäre überzeugen, die restlichen Anteile der Überlandwerke Groß-Gerau an die Stadtwerke Mainz zu verkaufen. Dies gelang auch, vielleicht unter Mithilfe seiner Ehefrau, die den Trip und geschäftliche Ausflüge gemeinsam mit weiteren WAGS der anderen Reisenden nach Capri und Pompeji mitmachte. Böse anonyme Anzeigenerstatter und die knallharte Staatsanwaltschaft sahen aber den Straftatbestand der Untreue gegeben. Es kam zum Strafbefehl, den der OB, ehemaliger Strafrichter am LG Mainz, gegen den ausdrücklichen Rat seines Verteidigers akzeptierte, obwohl er – natürlich – unschuldig sei.

Zahlen muss der OB 9600 EUR, bestehend aus 80 Tagessätzen zu je 120 EUR.

Verwundert beginnt der Jurist zu rechnen ...

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