Welche Bedeutung haben Social Media für Inhouse Counsel und Unternehmensjuristen?

Welche Bedeutung haben Web 2.0 Plattformen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Wikipedia und Youtube für Juristen? Welchen Nutzen können Juristen aus Social Media ziehen? Diese Fragen lassen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Unterscheidet man beispielsweise nach dem schlichten Sender-Empfänger-Schema jeder Kommunikation, dann kann man jeweils nach dem Nutzen von Social Media für den Sender, und dem Nutzen von Social Media für den Empfänger fragen.

Im deutschsprachigen Raum sind bisher vor allem Rechtsanwälte auf Web 2.0 Plattformen unterwegs. Häufig – wenn nicht sogar in der Mehrzahl – setzen sie diese als “Sender” zu Marketingzwecken ein, wollen also neue Mandate akquirieren. Ob dies auf diesem Wege gelingen kann hängt entscheidend davon ab, ob auch die potentiellen Mandanten Social Media als “Empfänger” nutzen.

Mir ist keine umfassende Studie zum Einsatz von Web 2.0 Plattformen durch Juristen in Deutschland bekannt (ich selbst habe dabei vor kurzem in Ansätzen analysiert, wie deutsche Anwälte Twitter nutzen). Hier besteht eine Lücke, die ich gerne geschlossen sähe. Allerdings existiert immerhin eine von der Kommunikationsberatung Greentarget erstellte, äußerst umfassende Untersuchung des US-amerikanischen Rechtsmarkts. Die Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich zwar nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen (dazu bestehen beispielsweise zu große Unterschiede in kultureller Hinsicht sowie in der allgemeinen Nutzungsintensität von Web 2.0 Angeboten) – doch bieten sie durchaus wertvolle Informationen.

Für ihre “Corporate Counsel New Media Engagement Survey” hat Greentarget 164 Unternehmensjuristen zu deren Nutzungsverhalten und ihrer Sicht auf Web 2.0 Plattformen befragt ...

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