Hat ein Verteidiger aufgegeben, wenn er in der 1. Instanz die Revision vorbereitet?

Der Kollege Nebgen weist hier auf den „dilettantischen Unsinn“ hin, einem Verteidiger vorzuhalten, er gehe von einem Schuldspruch aus, wenn er sich in der 1. Instanz auf die Revision vorbereite.

Für Angeklagte ist das nicht stets nachvollziehbar.

Angeklagte werden sich häufig fragen, aus welchem Grund ihr Verteidiger jetzt bereits in Richtung Revision schielt. Wird die 1. Instanz in einem Debakel enden? Kann sich der Verteidiger nicht zunächst auf das Naheliegende, nämlich die 1. Instanz konzentrieren? Oder hat er die 1. Instanz bereits aufgegeben? Hält er den Angeklagten etwa selbst für schuldig und verteidigt nur „mit halber Kraft“?

In der Tat ist das alles Unfug. Die Revision wird in der vorherigen Instanz gewonnen.

Wer sich in der vorherigen Instanz nicht auf eine mögliche Revision vorbereitet, der steht in der Revision nicht selten mit leeren Händen dar ...

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