Hamburger Sparkasse macht Weihnachtsgeschenk von 200.000,- Euro

Happy Xmas! Pünktlich zur Weihnachtszeit hat sich auch die Hamburger Sparkasse (HASPA) nach freundlicher Aufforderung entschlossen, ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 200.000,- EUR zu verteilen.

Der höflichen Aufforderung lag die Tatsache zugrunde, dass die HASPA ihre Kunden zuvor damit beglückt hatte, deren Bankdaten dem Zugriff selbständig Gewerbetreibender preiszugeben, welche im Auftrag der HASPA tätig waren. Diese konnten so über einen längeren Zeitraum auch ohne Einwilligungserklärung auf die Kontodaten der Kunden zugreifen.

Nur wer auch artig war, wird beschenkt

Damit aber noch nicht genug, die HASPA erstellte anhand der Kundendaten Charakterprofile ihrer Kunden, die auf moderner Hirnforschung beruhten. So teilte die HASPA ihre Kunden in verschiedene Kategorien ein, wie z.B. “Bewahrer”, “Hedonist”, “Abenteurer”, “Genießer”, “Performer”, “tolerant” oder “diszipliniert”, ganz nach dem Motto „was Sie schon immer über sich wissen wollten, aber selbst nicht über sich wissen und auch ansonsten nie zu fragen gewagt haben – wir wissen es, sagen es Ihnen aber auch nicht“.

Die Haspa erklärte hierzu nach Angaben von spiegel.de:

“Das ist ein Hilfsmittel unter vielen anderen in der Beratung, das wir nutzen, um Kunden besser zu verstehen.“ (…) Es gehe darum, Erkenntnisse “im positiven Sinne” zu nutzen, um den Bedürfnissen der Kunden besser gerecht zu werden. Eine “Einordnung in Schubladen” sei dies aber nicht ...

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