Deutschlands Arbeitsgerichte (2) „Siegburg“

Siegburgs Arbeitsgericht ist in einem Bau aus dem Jahr 1979 gemeinsam mit dem Amtsgericht untergebracht. Wenige Fußschritte vom ICE-Bahnhof und zahlreichen Parkhäusern teilt es sich mit einer typischen Fußgängerzone der Jahrtausendwende den davorliegenden Platz, unter dem der Mühlengraben in seiner Betoneinfassung fließt.

Das Gebäude ist ein typisches Kind seiner Zeit, mit grünem Teppichboden, unverputzten Betonwänden und Keramikkunst an den Wänden. Leider zieht nach und nach die Modernisierung ins Haus und legt sich wie ein dicker Anstrich über die alte Substanz. So wurden die Sichtbetonwände zuletzt in einem beige-gelben Ton gestrichen.

Das Arbeitsgericht verhandelt zur Güte in der fünften Etage. Der Aufzug war früher so langsam, dass man die Treppe nahm. Heute spricht er zu seinen Gästen, ist aber nicht schneller geworden ...

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