Ungewollte Informationsweitergabe – der Feind hört mit…

Aus dem Leben eines Beraters:

Zum Berufsbild eines Beraters gehört in nicht unerheblichem Umfang auch die Reisetätigkeit. Überwiegend werden hierfür die Verkehrsmittel der Deutschen Bahn AG genutzt und so wird man hier sehr oft unfreiwillig Zeuge von Gesprächen und Telefonaten bzw. kann sich nicht dagegen wehren E-Mails oder Dokumente mitzulesen.

Unfreiwillige Informationsweitergabe

Die Inhalte sind vielfältig, mal wird per Telefon eine Liste mit Firmen abtelefoniert und die entsprechenden Ansprechpartner aufgefordert an einer bestimmten, schwer zu findenden EU-weiten Ausschreibung teilzunehmen, mal werden Verträge oder Berichte von Wirtschaftsprüfer gelesen oder einfach nur das bevorstehenden Meeting mit dem Kollegen vorbereitet.

In jedem Fall erfährt der ungewollte Zuhörer immer einiges über das Unternehmen und die Geschäftspartner. In dem Telefonbeispiel konnte man nicht nur den Gesprächen lauschen, sondern auch noch einen Blick auf die unfangreiche Liste mit den Telefonkandidaten werfen.

Zugplatz ist kein Arbeitsplatz

Reisezeit ist in vielen Fällen Arbeitszeit, allerdings sollte man sich fragen, ob alles was im Büro gemacht werden kann auch an öffentlichen Plätzen gemacht werden sollte ...

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