Tipps die Scheidung überleben #4: Sie brauchen einen Anwalt als Berater

Das ist die Empfehlung enes Anwaltes, Sie dürfen Sie also skeptisch sein. Die Empfehlung ist aber richtig. Es gibt eine Ausnahme: Es gibt wirklich einverständliche Scheidungen, bei denen ein zweiter Anwalt eine wirklich überflüssige Geldausgabe wäre. Es reicht ein Anwalt, um dem gesetzlichen Erforderniss zu genügen, dass der Scheidungsantrag von einem Anwalt eingereicht werden muss. Alles andere haben Sie unter sich geregelt. In allen anderen Fällen, also denen, in denen irgend etwas zwischen den Eheleuten streitig ist, brauchen Sie einen Anwalt. Sie sind sonst der Gegenpartei hoffnungslos unterlegen. Es gibt Statistiken, wonach anwaltlich nicht vertretene Parteien signifikant schlechter bei Gericht abschneiden als anwaltlich vertretene. Es gibt keine Alternative zum eigenen Anwalt. Damit meine ich zum Beispiel andere Berater wie Familie, Arbeitskollegen, Freunde. Ich merke häufig, das diese Beratung “im Hintergrund mitläuft”. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen, weil jeder in einer derart schwierigen Situation sich nach allen Seiten rückzuversichern versucht. Das ist nur menschlich. Häufig arbeiten diese Berater aber mit Analogieschlüssen, die extrem gefährlich sind, weil unzulässigerweise von einem Fall auf den anderen geschlossen wird. Klassiker ist die vorwurfsvolle Beschwerde an den Anwalt: “Meine Freundin war aber in 3 Wochen geschieden, warum dauert meine Scheidung so lange?” Hier kann man nur sagen: Es werden Äpfel mit Birnen verglichen ...

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