LL.M. – Großbritannien vs. USA

Viele von Euch haben sich wahrscheinlich schon einmal Gedanken über einen LL.M. gemacht. Von einigen “exotischen” Ländern mal abgesehen, dürfte dabei wohl weiterhin die ganz überwiegende Anzahl von Jurastudenten vor der Alternative USA oder UK stehen.

Um vielleicht dem ein oder anderen die Entscheidung zu erleichtern, wollte ich mal ein paar Fakten zusammentragen, die für und gegen die jeweiligen Länder sprechen. Dabei darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass ich selbst mich für einen LL.M. in England entschieden habe, also natürlich nicht vollständig objektiv urteilen kann. Es würde mich daher freuen, wenn ihr reichlich Feedback gebt – vielleicht meldet sich ja auch einer aus den USA.

Großbritannien vs. USA

Viele werden wahrscheinlich vom Bauchgefühl eher erstmal Richtung Vereinigte Staaten tendieren – so war es auch bei mir, aber letztlich hab ich mich dann doch fürs good old UK entschieden. Warum?

Zunächst einmal ein organisatorischer Vorteil fürs UK: England, Schottland und Co. sind in der EU, das heißt es ist einfach alles viel leichter zu organisieren. Kein Visum, kein Reisepass, keinerlei sonstige Repressalien etc. – der Freizügigkeit und dem EUV/AEUV sei Dank! Ein Vor- und Nachteil zugleich ist in Großbritannien die Nähe zu Deutschland. Natürlich ist man immer noch in Europa, das mindert natürlich das Gefühl, mal so richtig weit weg zu leben und irgendwie kennt man ja vermutlich London und andere Städte ohnehin schon. Gleichzeitig ist die Nähe aber natürlich ein enormer organisatorischer Vorteil: Man kann vielmehr Krempel mitnehmen, da man per Zug oder Auto hochfahren kann. Jederzeit kann man mal für 50 bis 100 € für ein Wochenende nach Deutschland fliegen usw. All dies ist in den USA aufwendig un teuer. Preis: Das Hauptargument für einen Aufenthalt in England ist sicherlich der Kostenaspekt ...Zum vollständigen Artikel

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