Fremdgegangen, ausgezogen und bereut

Er war fremdgegangen, sie hatte es herausbekommen. Er zog darufhin aus der Wohnung aus.

6 Monate später beantragte er im Wege der einstweiligen Anordnung Zuweisung der Ehewohnung an sich. Er sei aus der Wohnung herausgedrängt worden. Sie habe ihm für den Fall des Nichtauszugs mit "sorge- und umgangsrechtlichen Konsequenzen" gedroht.

AG und OLG haben den Antrag abgelehnt.

Der Anordnungsgrund sei im Hinblick auf die späte Antragsstellung zweifelhaft. Im Übrigen fehle es aber jedenfalls an der unbilligen Härte im Sinne des § 1361 b BGB.

Soweit der Antragsteller sich "hinaus gedrängt" fühlte, mag dies aus seiner Sicht sich so darstellen ...

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