VWL-Masterstudienplätze in Münster

Mit hoher Wahrscheinlichkeit verstößt auch das Verfahren der

Wie schon bei den Master-Studiengängen zur Betriebswirtschaftslehre verstößt die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) wohl auch bei der Vergabe von Studienplätzen im Master-Studiengang Volkswirtschaftslehre gegen geltendes Recht. Dies befand jetzt jedenfalls das Verwaltungsgericht Münster und verpflichtete die Uni Münster, den abgelehnten Bewerber vorläufig zum Masterstudiengang Volkswirtschaftslehre zuzulassen.

Das Vergabeverfahren für den Masterstudiengang Volkswirtschaftslehre ist nach den Satzungsbestimmungen der WWU zweistufig geregelt. In der ersten Stufe wird als Voraussetzung für den allgemeinen Zugang zum Masterstudiengang ein erster berufsqualifizierender Abschluss, regelmäßig der Bachelor, mit einer Note von 2,5 sowie die Absolvierung einer genügenden Anzahl fachlich einschlägiger Lehrveranstaltungen aus dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre verlangt. Das Gericht hat diese Anforderungen als grundsätzlich zulässig bejaht. Die WWU hatte die letztgenannte Voraussetzung bei dem deutschen Studenten, der seinen Bachelor an einem College in den USA im Fach Business Administration, also Betriebswirtschaft, erworben und diese Unterlagen vorgelegt hatte, als nicht gegeben angesehen ...

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