BGH: Mündliche Verhandlung zu „2te-Zahnarztmeinung.de“

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Wer als Verbraucher Kosten sparen will, findet mit Suchmaschinen und online-Angeboten für Handel, Handwerk und Dienstleistungen seit längerem verschiedene Angebote, um Preise zu vergleichen und dabei mit mehr oder weniger geeigneten Anbietern mehr oder weniger gute Leistungen und Produkte Geld zu sparen. Ob das, was im Warenhandel ein gut geeignetes und praktikables Geschäftsmodell mit Niedrigpreisgarantien sein kann und vielfach ist, allerdings auch auf den Gesundheitssektor für Arzt wie Patient sinnvoll und langfristig Erfolgsmodell sein kann, wo gerade kein Preiswettbewerb oder Preisdumping der Qualität der Behandlung abträglich werden sollte, ist fraglich. Gleichwohl: Auch im Gesundheitssektor geht der „Kunde Patient“ bereits seit langem auch über Internet erst suchend und dann nicht selten für seine Behandlung oder mit Rehawünschen, zu kosmetischen Eingriffen oder für Leistungen des Zahnersatzes beispielsweise ins benachbarte Ausland. Die Suche nach Informationen erschöpft sich nicht mehr nur nach anfänglich gewünschten Fakten zu Erkrankungen, Behandlungsmethoden, geeigneten Kliniken oder alternativen Heilmethoden. Sondern eben auch nach Anbietern und alternativen Kostenvarianten. Günstigeren, versteht sich. Angebot und Nachfrage wirken reziprok und lassen auch auf Anbieterseite Geschäftsideen entstehen. Eine solche ist am 1.12.2010 Gegenstand eines Verhandlungstermins beim Bundesgerichtshof. Denn überall da, wo Kunden und eben auch der „Kunde Patient“ seine Abstimmung „mit den Füssen“ vornimmt und mit erstem Blick auf PreisUNTERbieter, statt BehandlungsANbietern und damit einem Verdrängungswettbewerb Vorschub leistet, entsteht eben auch Wettbewerb unter den Dienstleistenden des Gesundheitsmarktes ...

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